Symbolbild Aztekenstadion in voller Aktion. Das KI-generierte Symbolbild zeigt keine reale Szene.
Claudia Sheinbaum hat am Donnerstag (26.) bekräftigt, dass Mexiko weiterhin eine der Gastgebernationen der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sein wird. Dies geschieht trotz der jüngsten Gewaltwelle nach der Tötung von Nemesio Oseguera Cervantes, alias „El Mencho“, einem der meistgesuchten Drogenbosse Mexikos und der USA. Sheinbaum betonte, dass das Land bereit sei, Millionen von Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt willkommen zu heißen.
In einer Pressekonferenz dankte die Präsidentin dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino für die Bestätigung der mexikanischen WM-Austragungsorte. Infantino hatte zuvor erklärt, dass es keine Änderungen an den geplanten Austragungsstädten geben werde und Mexiko weiterhin als Gastgeber fungiert – gemeinsam mit den USA und Kanada. Sheinbaum versicherte, dass die Regierung in engem Kontakt mit der FIFA stehe und die jüngste Gewalt die Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft nicht beeinträchtige.
Die Gewaltwelle hatte nach der Eliminierung von „El Mencho“ begonnen, der am Sonntag bei einem Einsatz in Tapalpa, 130 Kilometer südlich von Guadalajara, getötet wurde. Die Auseinandersetzungen, die landesweit zu verzeichnen waren, werfen jedoch die Frage nach der Sicherheit großer internationaler Veranstaltungen in Mexiko auf. Sheinbaum betonte, dass die Vorfälle lokal begrenzt seien und keinen Einfluss auf die organisatorische Vorbereitung des Turniers hätten.
Die Weltmeisterschaft 2026 gilt als eine der größten Veranstaltungen in der Geschichte des internationalen Fußballs, die in drei Ländern ausgetragen wird. Mexiko-Stadt wird den Auftakt am 11. Juni 2026 mit dem Eröffnungsspiel ausrichten und insgesamt fünf Partien beherbergen. Weitere Spielorte in Mexiko sind Guadalajara und Monterrey, die jeweils vier Spiele ausrichten werden. Sheinbaum sieht das Turnier als Chance, die organisatorische Leistungsfähigkeit und die Gastfreundschaft Mexikos zu präsentieren.
„Mexiko ist im Trend, und wir heißen Touristen aus aller Welt willkommen. Die WM wird ein großartiges Fest, und wir freuen uns auf alle Besucherinnen und Besucher“, sagte die Präsidentin. Damit unterstreicht sie den Optimismus des Landes, trotz Sicherheitsherausforderungen ein sicheres und spektakuläres Turnier zu gewährleisten.